

Umweltzone in Oberhausen
Alle Kraftfahrzeuge ohne Feinstaubplakette, die den Emissionsausstoß kennzeichnet, dürfen nicht mehr in die Bereiche der ausgeschilderten Umweltzonen einfahren. Die Einrichtung der Umweltzonen ist eine Maßnahme zur Reduzierung der Schadstoffe in der Luft. Es handelt sich hierbei um räumlich begrenzte Gebiete, in denen Fahrverbote für Fahrzeuge mit hohen Abgasemissionen gelten. Sämtliche Autobahnen im Ruhrgebiet sind jedoch von den Umweltzonen ausgenommen.
Die Grenzen der Umweltzone in Oberhausen sind bereits festgelegt und entsprechend beschildert. In Oberhausen umfasst die Umweltzone die Bereiche Alt-Oberhausen, Lirich, Buschhausen, Schwarze Heide und Sterkrade-Mitte. Die direkte Anfahrtsstrecke zur Neuen Mitte Oberhausen mit ihren Attraktionen CentrO, Gasometer, Sea Life oder Modellbahnwelt über die Autobahnen A42, A3, A516 und Essener Straße liegt NICHT in dieser Umweltzone.
Falls Sie jedoch während eines Aufenthaltes in Oberhausen bzw. im Ruhrgebiet weitere Ziele mit dem Kraftfahrzeug ansteuern und daher nicht sicher sind, in welchen Gebieten derartige Umweltzonen im Einzelnen eingerichtet wurden, empfehlen wir Ihnen zur Sicherheit, bereits vor Antritt der Fahrt entsprechende Feinstaubplaketten für ihr Fahrzeug zu erwerben. Die Ausgabe der Plaketten in Deutschland ist über die Kfz-Zulassungsstellen, den Prüfstellen (TÜV, DEKRA, etc.) und bei allen Werkstätten, die Abgasuntersuchungen durchführen dürfen, möglich.
Darüber hinaus können die Plaketten zudem auch online bei der KfZ-Zulassungsstelle in Oberhausen angefordert werden.
Diese Plaketten sind zeitlich unbegrenzt für alle jetzigen und künftigen Umweltzonen in Deutschland gültig (zurzeit etwa Köln, Berlin, Hannover, Ruhrgebiet) und kosten um die 6 Euro. Weitere Umweltzonen sind 2009 in Wuppertal und Düsseldorf geplant
Hintergrund: Reduzierung von Schadstoffen in der Luft
Seit dem Jahr 2005 gilt die EU-Richtlinie zur Luftreinhaltung. Alle europäischen Kommunen sind nach dieser Richtlinie dazu verpflichtet Maßnahmen zur Luftverbesserung zu ergreifen sofern eine erhöhte Belastung der Bürger festgestellt worden ist. Grund hierfür ist die Tatsache, dass Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid, die hauptsächlich durch den Straßenverkehr verursacht werden, nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand einen Beitrag zu Gesundheitsschädigungen, wie Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen (Husten, chronische Bronchitis) leisten. Durch Messungen und Berechnungen wurden vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz erhöhte Luftbelastungen an Oberhausener Straßen festgestellt. Damit ist die Stadt Oberhausen in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Düsseldorf dazu verpflichtet, Maßnahmen zur Reduzierung der Schadstoffe zu erarbeiten und umzusetzen.
pdf-Lageplan zum Download (2,97 MB)
Nähere Informationen:
Ministerium für Umwelt und Naturschutz




